Oberfläche & Navigation
Tunetorch hat zwei Layouts: eines für den Desktop (ab 1024 px Breite) und eines für Tablet und Handy (darunter), das sich der Breite anpasst. Die Funktionen sind überall dieselben, nur anders angeordnet.
Die Bereiche
In der Navigationsleiste findest du drei Bereiche:
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Startseite | Persönliche Rubriken: zuletzt gehört, meistgehört, Favoriten, zuletzt hinzugefügt, lange nicht gehört. |
| Datenbank | Die vollständige Bibliothek in vier Reitern: Interpreten, Alben, Titel, Genre. |
| Suche | Suche über die ganze Bibliothek. |
Rechts sitzt das Benutzermenü mit deinen persönlichen Bereichen: Einstellungen, Statistik, Verlauf, Playlists, Hörbücher, Audio-Export und, für Admins, die Server-Einstellungen. Welche Einträge du siehst, hängt von deinen Rechten ab und davon, ob es etwas zu zeigen gibt. Angefangene Hörbücher tauchen zum Beispiel erst auf, wenn es welche gibt.
Startseite
Die Startseite besteht aus Rubriken, die du selbst zusammenstellst. Im Startseiten-Editor (Benutzer-Einstellungen) legst du fest, welche Rubriken erscheinen, in welcher Reihenfolge und wie groß sie sind. Bei Cover-Rubriken wählst du Reihen und Spalten, bei Titel-Rubriken die Anzahl. Die Reihenfolge änderst du durch Ziehen: am Rechner an der ganzen Zeile, am Touchscreen am Griff (⠿) links. Die Rubrik folgt dem Finger, und die Liste macht Platz an der Stelle, wo sie beim Loslassen landet. Mit der Tastatur steuerst du den Griff mit Tab an: ↑ und ↓ verschieben um eine Stelle, Pos1 und Ende an den Anfang oder ans Ende.
Diese Rubriken gibt es:
- Kennzahlen der Bibliothek (Anzahl Titel, Alben, Interpreten, Genres)
- Zuletzt gehörte Titel und Interpreten
- Meistgehörte Interpreten, Titel und Alben
- Zuletzt hinzugefügte Alben
- Lange nicht gehörte Alben
- Favoriten: Interpreten, Alben, Titel
Vor jedem Rubrik-Titel steht ein +-Knopf, der die ganze Rubrik in die Warteschlange stellt. Bei Titel-Rubriken sind das alle Titel in der angezeigten Reihenfolge, bei Cover-Rubriken die gerade sichtbaren Karten.
Ein Klick auf den Rubrik-Titel „Zuletzt gehörte Titel“ führt zum vollständigen Verlauf.
Datenbank
Jeden Reiter kannst du als Cover-Raster oder als Tabelle anzeigen:
- Interpreten: Karten mit dem Cover des neuesten Albums
- Album-Interpreten: die Sicht auf Sampler und Kompilationen
- Alben: alle Alben
- Titel: alle Titel als einfache Liste
- Genre: nach Genre gruppiert
Beide Ansichten zeichnen nur die Zeilen, die gerade sichtbar sind, und Cover laden beim Scrollen nach. So bleibt das Blättern auch bei sehr großen Bibliotheken flüssig.
Filtern und Sortieren
Über der Liste sitzt eine Filterleiste. Auf dem Handy lässt sie sich einklappen, damit sie keinen Platz wegnimmt. Du kannst filtern nach:
- Genre
- Jahr
- Tags (Live, Remaster, Acoustic …; bei mehreren Tags muss ein Eintrag alle haben)
- Audio: Format (FLAC, MP3, Opus …), Qualität (verlustfrei oder verlustbehaftet), Bitrate und Kanäle (Mono, Stereo, Mehrkanal)
- Wartung: ein Eintrag im Filter-Menü, daneben wählst du aus: Datei offline, ohne Cover, ohne Jahr, ohne Genre, mehrere Audio-Versionen
- Nur Favoriten
Alle Filter gelten gleichzeitig: „Ohne Cover“ und „Ohne Genre“ zusammen zeigen nur Titel, denen beides fehlt. Die Bitraten-Bereiche sind dieselben wie in der Statistik (> 320, 320, 257–319, 256 … < 128).
Bei den Audio-Filtern zählt die hochwertigste Fassung eines Titels. Liegt er als FLAC und als MP3 vor, findet ihn „MP3“ nicht, denn neu rippen musst du ihn nicht. „Mehrere Audio-Versionen“ findet genau diese Doppelungen: Titel, die gescannt und zusätzlich hochgeladen wurden. „Verlustfrei“ folgt aus dem Format. Eine FLAC-Datei, die aus einer MP3 erzeugt wurde, zählt deshalb trotzdem als verlustfrei.
Sortieren kannst du unter anderem nach Name, Jahr und Datum des Hinzufügens, jeweils auf- oder absteigend.
Ein gesetzter Filter ist immer sichtbar und lässt sich immer entfernen, egal ob du ihn am Desktop oder am Handy gesetzt hast.
Detail-Panel
Ein Klick auf eine Album- oder Titel-Karte klappt direkt darunter eine Übersicht auf: großes Cover, Titelliste mit Nummer, Länge und Aktionen, dazu eine Fußzeile mit Anzahl und Gesamtdauer.
Suche
Die Suche hat einen eigenen Bereich. Sie startet eine halbe Sekunde nach deiner letzten Eingabe. Mit dem X leerst du das Feld sofort.
Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert: Ein exakter Treffer steht vor einem Treffer am Wortanfang, der wiederum vor einem Treffer mitten im Wort. Umlaute und Akzente spielen keine Rolle. Mit der Leiste darüber (Interpreten, Album-Interpreten, Alben, Titel) grenzt du die Suche bei Bedarf ein. Jede Rubrik zeigt bis zu acht Treffer, und die Rubrik mit dem besten Treffer steht oben.
Ein Klick auf ein Ergebnis führt zur Profilseite des Interpreten. Das passende Album ist dort aufgeklappt oder der Titel hervorgehoben.
Interpret-Profilseite
Ein Klick auf eine Interpret-Karte öffnet eine eigene Seite:
- Großes Bild mit Namen, Kurzbeschreibung und optionaler Bildunterschrift
- Beliebteste Titel, gezählt über alle Benutzer
- Alben in drei Abschnitten: eigene Alben, Gemeinschaftsalben (mit einer Zeile „mit …“) und Gastbeiträge. Ein Album gilt als Gemeinschaftsalbum, wenn alle Titel denselben Credit mit mehreren Namen haben. Steht ein zweiter Name nur an einzelnen Titeln, ist es ein Gastbeitrag (siehe Metadaten pflegen)
- Biografie unter den Alben: Beschreibung, Stammdaten und, falls eingetragen, die Bandmitglieder mit Fotos
Hast du das Recht Metadaten, enthält das Optionen-Menü (⋮) neben dem Namen einen eigenen Abschnitt zum Bearbeiten: Biografie bearbeiten, Metadaten bearbeiten (öffnet alle Alben des Interpreten im Editor) und Datenbank importieren, siehe Metadaten pflegen. Ohne das Recht fehlt dieser Abschnitt.
Aktions-Buttons und das Optionen-Menü
Neben jedem Titel, Album und Interpreten stehen ein Haupt-Button und ein Optionen-Menü (⋮).
Was der Haupt-Button tut, legst du in den Benutzer-Einstellungen fest: „Zur Warteschlange hinzufügen“ (Standard) oder „Jetzt wiedergeben“. Die jeweils andere Aktion findest du im Optionen-Menü. Beide sind also erreichbar, ohne doppelt dazustehen.
Je nach Stelle bietet das Optionen-Menü außerdem:
| Eintrag | Wirkung |
|---|---|
| Zum Interpreten | Öffnet die Profilseite. Sind mehrere Personen beteiligt, fragt Tunetorch kurz nach, wessen Profil du meinst. Bei einem Titel sind das die Beteiligten des Titels, bei einem Album die Namen aus der Interpretenzeile („Beth Hart & Joe Bonamassa“). Bei einem Sampler gibt es keine Rückfrage, weil der Album-Interpret eindeutig ist. |
| Zum Album | Wechselt zum Album-Interpreten, klappt das Album auf, scrollt dorthin und hebt die gewählte Titelzeile kurz hervor. |
| Zur Playlist hinzufügen | An eine bestehende Playlist anhängen oder eine neue anlegen. |
| Als Hörbuch abspielen | Immer verfügbar, auch für Alben, deren Genre nicht als Hörbuch gilt. |
| Album/Interpret bearbeiten | Öffnet den Metadaten-Editor (Recht Metadaten). |
| Audio-Exportieren | Startet einen Export mit dieser Auswahl (Recht Export). |
| Biografie bearbeiten · Metadaten bearbeiten · Datenbank importieren | Nur auf der Interpret-Profilseite, in einem eigenen Abschnitt (Recht Metadaten). |
| Offline herunterladen | Nur in der Android-App. |
| Als Favorit markieren · Notiz öffnen | Nur auf schmalen Handy-Displays, in einem eigenen Abschnitt (siehe unten). |
| Löschen | Merkt Titel oder Album zum Löschen vor (Recht Audio löschen). |
Das Menü sieht überall gleich aus: in Datenbank, Suche, Verlauf, Startseite, Interpret-Profil und Playlist-Manager, am Desktop wie am Handy.
Auf schmalen Displays rücken zwei Symbole ins Menü
Eine Titelzeile zeigt normalerweise Herz, Titelnummer, Titel, Spieldauer, Notizzettel und die Aktions-Buttons nebeneinander. Auf einem Handy bleibt da für den Titel kaum Platz, er wird schon nach wenigen Zeichen abgeschnitten.
Ist die Anzeige schmaler als 560 Pixel, wandern Herz und Notizzettel deshalb ins Optionen-Menü, in einen eigenen Abschnitt. Der Titel bekommt den frei gewordenen Platz.
Damit du trotzdem auf einen Blick siehst, was markiert ist, zeigt die Zeile kleine Symbole unter dem Titel: ein gefülltes Herz bei einem Favoriten und einen Notizzettel, wenn es eine Notiz gibt. Die Symbole zeigen nur an, umschalten kannst du im Menü.
Das betrifft die Titelzeilen im aufgeklappten Album, die Titelliste der Datenbank und „Beliebteste Titel“ auf der Interpret-Profilseite. Auf Tablets und am Desktop bleibt alles wie gewohnt.
„Läuft gerade“
Der laufende Titel ist in jeder Titelliste an kleinen, animierten Equalizer-Balken in der Akzentfarbe zu erkennen: in der Warteschlange, in der Datenbank, auf Interpret-Profilen (dort ersetzen sie in „Beliebteste Titel“ die Platzierung), auf der Startseite, im Verlauf, in der Suche und im Playlist-Manager. Bei Pause bleiben die Balken stehen.
Im Titel springen
Ein Klick auf die Fortschrittsleiste im Player springt an diese Stelle. Mit der Tastatur geht es genauso: Die Leiste lässt sich mit der Tab-Taste ansteuern und zeigt dann einen Rahmen.
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| ← / → (oder ↓ / ↑) | 5 Sekunden zurück bzw. vor |
| Bild ↓ / Bild ↑ | 30 Sekunden zurück bzw. vor, praktisch bei Hörbüchern |
| Pos1 / Ende | an den Anfang bzw. ans Ende des Titels |
Ein Screenreader liest die Leiste als Schieberegler vor, mit der Position als Zeit („1:23 von 4:56“).
Aussehen
| Einstellung | Auswahl |
|---|---|
| Sprache | „Automatisch (Browsersprache)“ (Standard; in der Android-App „Automatisch (Systemsprache)“), Deutsch oder English |
| Farbschema (Pro) | Neun Farbschemata: Tunetorch (Standard, Dunkelgrau/Grün), Mitternacht (Nachtblau), Bernstein (Warmbraun/Amber), Abendrot (Violett/Koralle), Amethyst (Aubergine/Flieder), Kaminlicht (Leder/Gold), Kompass (Marineblau/Messing), Lagune (Petrol/Orange) und Pergament (das einzige helle) |
| Design (Pro) | „Flach“ (durchgehende Fläche, Standard) oder „Struktur“ (abgesetzte Karten). Wirkt im Desktop-Layout. |
Alle drei stellst du in den Benutzer-Einstellungen ein. Sie gelten für dein Konto auf allen Geräten.
Farbschema und Design gehören zu Tunetorch Pro. Ohne aktives Abo gelten „Tunetorch“ und „Flach“, und die beiden Auswahlfelder erscheinen nicht. Stattdessen steht unten im Einstellungsdialog ein kurzer Absatz, der sagt, ob der Server Pro hat und wer es buchen kann. Deine frühere Wahl bleibt gespeichert und gilt sofort wieder, wenn Pro zurück ist. Tunetorch setzt dabei nichts zurück.
Die Sprache wechselt sofort, ohne dass die Seite neu lädt, und zwar in der gesamten Oberfläche. Das gilt für alle Ansichten, Menüs und Dialoge, für die Server-Verwaltung der Admins und auch für die Meldungen des Servers: Fehlermeldungen (etwa „Benutzername bereits vergeben"), die Fortschrittstexte laufender Hintergrund-Jobs (Export, Sammlungs-Import) und die Fehlerseite, die erscheint, wenn in der Oberfläche etwas schiefgeht.
Die Sprachnamen im Umschalter stehen immer in der jeweiligen Sprache („Deutsch", „English"). So findest du zurück, falls du aus Versehen eine Sprache einstellst, die du nicht lesen kannst.
Namen aus deiner Musikbibliothek (Interpret, Album, Titel, Genre) werden nicht übersetzt,
sie stehen immer so da, wie sie gespeichert sind. Datum, Uhrzeit, Zahlen und Größenangaben
folgen der gewählten Sprache. Auf Englisch heißt das britisches Format mit 24-Stunden-Uhr
und ausgeschriebenem Monat (Tuesday, 4 Aug 2026). Auch die Biografie-Angaben auf den
Interpreten-Seiten folgen der Sprache: Die Beschriftungen („Gegründet", „Land") wechseln, die
Werte selbst bleiben, wie sie sind.
Eine Kleinigkeit betrifft Exporte und Importe, die vor der Umstellung gelaufen sind: Bei ihnen bleibt die Zeile für Fortschritt oder Fehler in der Übersicht leer. Der alte Text ließe sich nicht zuverlässig übersetzen, und ein ausgedachter Ersatz wäre schlechter als gar keiner. Neue Läufe betrifft das nicht.
Auf dem Handy
- Die Filterleiste lässt sich einklappen.
- Die Player-Leiste unten zeigt Cover, Titel und Interpret.
- Die Oberkante der Fußleiste wölbt sich in der Mitte zu einem Pfeil-Griff und ist zugleich der Fortschrittsbalken des laufenden Titels: Der schon gespielte Teil der Linie leuchtet grün. Spulen kannst du im Vollbild-Player, nicht auf der Linie.
- Der Vollbild-Player öffnet sich mit einem Tipp auf den Pfeil-Griff oder mit einem Wisch nach oben über die Fußleiste. Ein Wisch nach unten schließt ihn wieder, die Animation folgt dabei deinem Finger.
- Im Vollbild-Player schaltest du über die Anzeigen neben dem Cover direkt die Qualitätsstufe (Tipp auf die Bitrate) und die Lautheits-Normalisierung (LUFS) um, und „EQ“ öffnet den Equalizer.
Benutzer-Einstellungen
Du erreichst sie über das Benutzermenü. Sie sind in Reiter gegliedert:
| Reiter | Inhalt |
|---|---|
| Konto | Benutzername, Passwort, Konto löschen. |
| Darstellung | Sprache, Farbschema, Design, der Startseiten-Editor und der Bildschirmschoner. |
| Wiedergabe | Lautstärke und Lautheit, Audio-Verarbeitung (Puffergröße), Equalizer, Playlist-Verhalten samt Übergängen und Haupt-Button, Qualität, Android Auto. |
| Erweitert | Datenbank abgleichen, Debug-Modus und Debug-Protokoll. |
| App | Im Browser: wie du Tunetorch als App installierst. In der Android-App: Version, Audio-Cache, Downloads, Cover-Cache. |
Alle Einstellungen liegen auf dem Server und gelten auf jedem Gerät, an dem du dich anmeldest. Ausgenommen sind die Werte im Reiter App und der automatische Start des Bildschirmschoners: Sie gelten nur auf dem jeweiligen Gerät.