Metadaten pflegen
Eine gewachsene Musiksammlung ist selten sauber getaggt. Tunetorch bringt deshalb einen vollständigen Editor mit, dazu einen Assistenten, der die typischen Probleme von selbst findet.
Alle Funktionen dieses Kapitels brauchen das Recht Metadaten (Admins haben es ohnehin) — siehe Benutzer & Rechte.
Der Metadaten-Editor
Die Stift-Symbole in der Datenbank-Ansicht öffnen den Editor. Er arbeitet album-weise: oben die Album-Felder, darunter eine Tabelle mit allen Titeln.
Bearbeitbar sind:
| Ebene | Felder |
|---|---|
| Album | Album-Interpret, Albumtitel, Jahr, Genre, Cover |
| Titel | Titelname, Interpret, Track-Nummer, CD-Nummer, Jahr, Genre, Komponist |
| Interpret | Name; trägt ihn schon jemand, fragt Tunetorch nach, ob zusammengeführt werden soll |
| Genre | Umbenennen — alle Titel des Genres werden automatisch zusammengeführt |
Auf Mobil und Tablet wird die Tabelle zu Karten mit Beschriftungen umgebaut, damit sie bedienbar bleibt.
Ganzen Interpreten bearbeiten
Auf der Interpret-Profilseite öffnet der Eintrag Metadaten bearbeiten im Optionen-Menü (⋮) den Editor mit allen Alben des Interpreten untereinander. Damit lässt sich der Interpret umbenennen oder ein Feld über mehrere Alben hinweg korrigieren; gespeichert wird pro Album einzeln.
Zwei Bands, ein Name
„Skid Row" ist die US-Band und die irische; „Nirvana" gibt es zweimal. Beim Einlesen findet Tunetorch einen Interpreten über seinen Namen — solche Bands landen deshalb zwangsläufig in einem Eintrag, mit den Alben beider durcheinander.
Der Eintrag Album herauslösen im Optionen-Menü (⋮) der Interpret-Profilseite trennt sie. Du wählst das Album, das zur anderen Band gehört; Tunetorch legt dafür einen eigenen Interpreten mit demselben Namen an und hängt Album, Titel, Cover und Mitwirkende um. Erkannt wird nichts automatisch, und MusicBrainz wird nicht gebraucht — du entscheidest beim Pflegen deiner Bibliothek.
Damit die beiden in Listen und in der Suche auseinanderzuhalten sind, kannst du für jeden einen kurzen Zusatz hinterlegen („US", „Irland"). Er erscheint dort, wo du auswählst und pflegst, sowie im Ordnernamen beim Export — nicht im Player und nicht in den Datei-Tags. Beide Felder lassen sich beim Herauslösen gleich mit ausfüllen; leer lassen geht auch.
Der neue Interpret startet leer: eigenes Bild, eigene Biografie, eigene Bandmitglieder — es ist ja eine andere Band. Favoriten und Freigaben bleiben beim bisherigen Eintrag, und an den Musikdateien selbst ändert sich nichts.
Vorher in die Tunetorch-Datenbank übertragen
Herauslösen geht nur für Alben, die in Tunetorchs eigener Verwaltung liegen. Bei Dateien, die du nur eingelesen hast und die außerhalb bleiben, ist die Datei die Quelle: Der Bibliothek-Scan schreibt den Interpreten bei jedem Umtaggen aus dem Datei-Tag zurück — eine Trennung ginge dabei still verloren.
Der Dialog sagt dir das und bietet zwei Wege an:
- Album jetzt übertragen — ein Knopf im Dialog übernimmt das Album in Tunetorchs Verwaltung (dasselbe wie Titel in die Verwaltung übernehmen, s. u.). Danach lässt es sich herauslösen.
- Im Dateisystem taggen — sollen die Dateien draußen bleiben, ändere den Interpreten-Tag der zweiten Band außerhalb von Tunetorch, etwa auf „Skid Row (Irish)". Der nächste Bibliothek-Scan legt sie von selbst als eigenen Interpreten an.
Umbenennen fragt jetzt nach
Weil gleichnamige Interpreten damit ein gewollter Zustand sind, führt das Umbenennen auf einen bereits vergebenen Namen die beiden nicht mehr stillschweigend zusammen, sondern fragt vorher nach. Zusammenführen bleibt möglich — es muss nur gesagt werden. Vorher hätte jede Namenskorrektur an einer der beiden Bands die gerade vorgenommene Trennung wieder aufgehoben.
Titel in die Verwaltung übernehmen
Titel, die aus einem gescannten Ordner stammen, liegen weiterhin als externe Datei vor. Ein Admin kann sie im Editor in Tunetorchs Verwaltung übernehmen — optional gleich mit FLAC- oder Opus-Konvertierung. Die Datei wird kopiert, der ursprüngliche Pfad vom nächsten Scan ausgeschlossen.
Metadaten-Assistent
Gehört zu Tunetorch Pro. Ohne Pro ist der Menüeintrag gekennzeichnet und ohne Wirkung. Jede Korrektur, die er vorschlägt, lässt sich auch einzeln im Metadaten-Editor vornehmen — der Assistent nimmt dir das Suchen ab, nicht das Können.
Ein Eintrag im Benutzermenü. Er durchsucht die gesamte Bibliothek nach Einträgen, die eine Korrektur vertragen, und zeigt sie als Liste mit Vorher → Nachher.
Drei Prüfungen, einzeln zu- und abschaltbar. Sie stehen nach Wichtigkeit untereinander — ein zusammengesetzter Interpret zerlegt die Bibliothek, eine abweichende Großschreibung ist Kosmetik:
| Prüfung | Findet |
|---|---|
| Auflösbare Interpreten | Zusammengesetzte Namen wie „Beth Hart & Joe Bonamassa“, deren beide Teile bereits als eigene Interpreten existieren. |
| Schreibweisen-Dubletten | „Voxxclub“ neben „voXXclub“ — die klassische Ursache dafür, dass ein Album zweimal in der Bibliothek steht. Das Zusammenführen räumt die Dublette gleich mit auf. Interpreten mit exakt gleichem Namen bleiben außen vor: Die hast du bewusst getrennt (s. Zwei Bands, ein Name). |
| Normalisierung | Werte, die von den Regeln unter Server-Einstellungen → Metadaten normalisieren abweichen — Großschreibung, verbotene Zeichen. Für Interpret, Album, Titel und Genre. |
Jeder Fund wird einzeln angewendet. Ein „Alles anwenden“ gibt es bewusst nicht — eine unglücklich gesetzte Regel soll nicht die ganze Bibliothek auf einen Schlag treffen.
Auflösbare Interpreten werden nur gefunden, nicht automatisch korrigiert: Welcher Teil der kanonische Interpret wird, ist eine inhaltliche Entscheidung. Ein Knopf je Zeile springt dafür in den Editor.
Wie viele Befunde auf einmal
Eine gewachsene Bibliothek bringt schnell Tausende Befunde mit. Die Liste zeigt deshalb nur einen Ausschnitt — ab Werk 25, umstellbar über das Dropdown oben rechts (10, 25, 50, 100, 250 oder 500).
Die Plätze werden dabei von oben nach unten vergeben: Liefern die auflösbaren Interpreten bei 25 schon 20 Einträge, bleiben für Dubletten fünf und für Normalisierungen keiner. Wer gezielt an den Normalisierungen arbeiten will, schaltet die oberen Prüfungen über ihre Knöpfe ab oder erhöht die Zahl.
Neu laden daneben holt den Nachschub: Die erledigten verschwinden, und die frei gewordenen Plätze füllt eine neue Zufallsauswahl der übrigen Befunde. Du musst eine Liste also nicht zu Ende bringen — wer von 25 Befunden fünf korrigiert und die anderen zwanzig gerade nicht anfassen möchte, bekommt sie nach dem Neuladen nicht erneut vorgesetzt. Gewürfelt wird dabei innerhalb einer Prüfung; die Reihenfolge nach Wichtigkeit bleibt bestehen.
Die gewählte Zahl gilt für den Besuch, beim nächsten Öffnen steht wieder 25.
Auflösungs-Vorschläge ganz abschalten
Wer seine Interpretennamen bewusst so führt, wie sie auf dem Cover stehen, schaltet die Prüfung serverweit ab: Server-Einstellungen → Metadaten normalisieren → Mitwirkende → Auflösungs-Vorschlag anbieten (ab Werk an). Danach schlagen weder der Metadaten- noch der Upload-Editor eine Auflösung vor, und im Assistenten fehlt die Prüfung ganz — Pill wie Gruppe. Die beiden anderen Prüfungen laufen unverändert weiter.
Mitwirkende: Gemeinschaftsalben und Gastbeiträge
Ein Album wie „Beth Hart & Joe Bonamassa“ gehört beiden. Legt man dafür einen dritten, zusammengesetzten Interpreten an, taucht die Platte auf keinem der beiden echten Profile auf. Tunetorch löst das anders: Ein Titel kann neben seinem Hauptinterpreten weitere Mitwirkende tragen.
| Rolle | Bedeutung |
|---|---|
| Gemeinschaftsalbum | Beide sind gleichberechtigte Interpreten. Das Album erscheint auf beiden Profilen. |
| Gastbeitrag | Ein „feat. …“ auf einer sonst einheitlichen Platte. Bleibt auffindbar, ohne den Hauptinterpreten zu verwässern. |
Auf dem Interpret-Profil erscheinen die Alben deshalb in drei Abschnitten: Alben, Gemeinschaftsalben (mit „mit …“-Zeile) und Gastbeiträge.
Das Bindewort
Wie der zusammengesetzte Name aussieht, steht pro Album — denn jedes Cover schreibt es
anders (&, /, with). Lässt du die Auswahl auf „automatisch“, greift „A & B“
beziehungsweise „A, B & C“; welcher Wert das gerade wäre, steht in Klammern hinter
„automatisch“, sodass eine bewusste Wahl später davon unterscheidbar bleibt.
Auch Gastbeiträge haben ein Bindewort. Standard ist „feat.“, aber das Feld vor dem ersten Gast lässt ebenso ein Komma oder „with“ zu — auf einer Platte mit Gastmusiker je Titel liest sich „Ian Gillan, Joe Satriani“ oft passender. Bei mehreren Gästen bestimmt jedes Feld dazwischen, wie es zum nächsten weitergeht (Standard: Komma).
Pflege im Editor
Die Mitwirkenden stehen als Kette untereinander: je ein Kasten Interpret 1, Interpret 2 … und zwischen zwei Kästen das Bindewort, das die beiden verbindet. Die Kette liegt hinter dem Knopf Mitwirkende — sie wird selten gebraucht und stünde sonst dauerhaft im Weg. Ein Album, das bereits Mitwirkende hat, zeigt sie von sich aus offen; der zugeklappte Knopf trägt eine Zahl.
Zwei Reichweiten, und die kleinere ist der Normalfall. Der Knopf blendet zweierlei ein: die Spalte Mitw. in der Titel-Tabelle (gilt für einen Titel) und — nur wenn das Album bereits album-weite Mitwirkende hat — die Box darüber (gilt für alle Titel). Hat es keine, steht dort statt der Box der Knopf Für das ganze Album pflegen…. Das ist Absicht: Der häufigste Fall ist ein Gast auf einem einzelnen Titel, und der album-weite Weg überschreibt die Mitwirkenden jedes Titels der Platte — er soll sich nicht davorstellen.
- Ein Gast an einem Titel: Personen-Symbol in der Spalte Mitw. der Titelzeile → + Mitwirkenden → Namen eintragen. Der Schalter Interpretenzeile steht dort schon auf aus (der Name erscheint als Zusatz). Am Album selbst musst du dafür nichts eintragen.
- Ein Gemeinschaftsalbum: Für das ganze Album pflegen… → + Mitwirkenden. Hier steht der Schalter auf an, beide Namen stehen also in der Interpretenzeile.
- Eine Live-Vorschau zeigt den fertigen Credit.
- In der Titel-Tabelle steht unter dem Interpret-Feld klein der fertige Credit, sobald er mehr sagt als das Feld selbst. Das Feld trägt nämlich nur den einen Namen, unter dem der Titel einsortiert ist — nach einer Auflösung also „Hugh Grant“, während in der Bibliothek „Hugh Grant & Haley Bennett“ erscheint.
- Das Namensfeld schlägt vor, sobald du tippst — aus deiner Bibliothek und aus den Namen, die du in dieser Bearbeitung bereits eingetragen hast (auch wenn sie noch nicht gespeichert sind).
- Weicht ein einzelner Titel ab (der typische „feat. …“-Gastbeitrag), zeigt sein Personen-Symbol das an und seine Liste öffnet sich von selbst. Sie startet mit dem Stand des Albums und lässt sich jederzeit wieder daran angleichen.
In der Interpretenzeile oder als Zusatz?
Der Schalter Interpretenzeile entscheidet, wo ein Name erscheint:
| Schalter | Ergebnis |
|---|---|
| an | Der Name steht in der Interpretenzeile: „Hugh Grant & Haley Bennett“ |
| aus | Er erscheint als Zusatz dahinter: „Joe Bonamassa“ · feat. Beth Hart |
Der Zusatz ist der klassische Gastbeitrag. Er steht bewusst nicht in der Interpretenzeile, weil Labels ihn fast immer schon im Titelnamen mitliefern („Sinner’s Prayer (feat. Beth Hart)“) — sonst stünde derselbe Name zweimal nebeneinander. Nebenbei entscheidet der Schalter, ob das Album beim Beteiligten unter Gemeinschaftsalben oder unter Gastbeiträge einsortiert wird.
Umstellen lässt sich das jederzeit, auch lange nach dem Speichern. Ab drei Zeilen erscheinen zusätzlich die Sammel-Aktionen Alle als Zusatz / Alle in die Interpretenzeile für die jeweilige Liste — bei nur einem umschaltbaren Namen wären sie ein zweiter Weg zum selben Klick.
Der Schalter sortiert um. Namen in der Interpretenzeile stehen oben, Zusätze darunter — so, wie sie auch im Credit erscheinen. Legst du den Schalter um, wandert der Kasten also an seinen neuen Platz; an der Bruchstelle steht das Bindewort, das den Übergang steuert, beschriftet mit Ab hier als Zusatz hinter der Interpretenzeile.
Der erste Kasten (Interpret 1) hat weder Schalter noch Papierkorb: Der Interpret des Titels steht zwangsläufig in seiner eigenen Interpretenzeile und lässt sich nicht entfernen. Die Live-Vorschau setzt einen Gastbeitrag abgesetzt darunter — beschriftet mit Zusatz (nicht im Interpreten), weil dieser Teil eben nicht ins Interpret-Feld wandert. Über der Vorschau zeigt Interpret bisher den gespeicherten Namen durchgestrichen an, solange du ihn im Editor geändert hast — so bleibt nach einem Auflösen nachvollziehbar, was vorher dort stand.
Auflösungs-Vorschlag
Sieht ein Album-Interpret nach einem zusammengesetzten Namen aus und existieren beide Teile bereits als eigene Interpreten, bietet der Editor — auch schon beim Upload — eine Auflösung an. Das Album wird dabei auf den gewählten Interpreten umgehängt, sodass der zusammengesetzte Kunst-Interpret wirklich verschwindet, statt als leere dritte Karte stehen zu bleiben. Unter „Titel einsortieren unter“ wählst du, welcher der beiden künftig der Interpret ist; der andere wird Mitwirkender.
Automatisch zerlegt wird nie. Genau die Bedingung „beide Teile existieren schon“ schützt Namen wie „Simon & Garfunkel“, „AC/DC“ oder „Earth, Wind & Fire“. Der Vorschlag lässt sich in den Server-Einstellungen ganz abschalten.
Wenn nur einer der beiden schon existiert, erscheint der Vorschlag trotzdem — abgesetzt, mit dem Zusatz, welcher Interpret dabei neu angelegt wird, und dem Knopf „Anlegen & auflösen“. Beispiel: „Hugh Grant & Drew Barrymore“, wo es Hugh Grant schon gibt, Drew Barrymore aber noch nicht. Der zugeklappte Balken zählt diese Fälle getrennt („… · 1 weiterer, wenn ein Interpret angelegt wird“).
Existiert keiner der beiden Teile, schweigt der Vorschlag weiterhin — das ist der typische Bandname („Frank Carter & The Rattlesnakes“). Ebenso bei einem Zusatz wie „& The …“ / „With His …“: Das ist die Begleitband des Künstlers, keine zweite Person.
Überall derselbe Text
Der zusammengesetzte Name erscheint nicht nur in der App, sondern auch auf dem Sperrbildschirm, am Bluetooth-Display, in Android Auto und auf einem DLNA-Lautsprecher.
Beim Einlesen wertet Tunetorch ein mehrwertiges ARTISTS-Tag aus und legt daraus die
Beteiligten an. Ein gewöhnliches ARTIST-Tag wird dagegen nie zerlegt.
Tags
Tags heben Besonderheiten hervor: Live, Akustik, Remaster, Instrumental, Cover, Remix. Sie sind frei verwaltbar (Name, Farbe, Beschreibung).
- Zuweisbar pro Titel und pro Album.
- Album-Tags gelten automatisch für alle enthaltenen Titel und erscheinen im Titel-Editor als geerbte, nicht editierbare Chips.
- Im Datenbank-Filter werden Titel- und Album-Tags vereinigt; mehrere Tags werden UND-verknüpft.
Tags sind bewusst reine, filterbare Facetten — für Freitext sind die Notizen da.
Notizen
Ein Notizzettel-Symbol hinter Titel und Album öffnet ein Popover mit zwei Feldern:
| Geteilte Notiz | Private Notiz | |
|---|---|---|
| Gehört | dem Titel/Album | dir |
| Sichtbar für | alle | nur dich — auch nicht für den Admin |
| Schreibbar mit | Recht Metadaten | jedem angemeldeten Konto |
| Reist mit | dem Titel (Export, Sicherung, Weitergabe) | deinem eigenen Export |
Die geteilte Notiz eines Titels ist zugleich sein Kommentar-Tag: Was beim Einlesen im
comment-Feld der Datei stand, landet hier — und beim Export geht es genauso wieder hinaus.
Notizen dürfen mehrzeilig sein und sind nicht filterbar. Das Symbol erscheint nur, wenn für dich tatsächlich etwas dranhängt.
Auf schmalen Handy-Displays (unter 560 Pixel) steht das Symbol nicht in der Titelzeile, sondern als Eintrag „Notiz öffnen“ im Optionen-Menü (⋮); eine kleine Marke unter dem Titel zeigt an, dass eine Notiz vorliegt (s. Oberfläche).
Cover und Bilder
Cover lassen sich für Titel, Alben und Interpreten setzen; Interpreten und Personen bekommen zusätzlich ein Hero-Bild für ihre Profilseite.
Zuschneiden und Drehen
Jedes Bild, das über den Bild-Dialog hereinkommt, lässt sich vor dem Speichern zuschneiden, drehen und zoomen:
- Zuschnitt-Vorwahlen Frei · 1:1 · 3:4 (Künstler) · 4:3 · 16:9 (Interpret), je Zweck vorbelegt (Interpreten-Hero 16:9, Personen/Künstler 3:4, Album-Cover fest 1:1) — die beiden Zusätze in Klammern nennen, welches Format für welches Bild gedacht ist
- Das Bild steht immer vollständig in der Bühne, damit die Zieh-Griffe an allen vier Ecken erreichbar sind
- ±90°-Knöpfe zum Drehen, dazu ein Feinwinkel-Regler zum Geraderücken
- Auch ein bereits hochgeladenes Bild lässt sich nachträglich über Bearbeiten im Biografie-Editor neu zuschneiden
Wer nichts verändert, bekommt das Bild unverändert gespeichert — neu kodiert wird nur, wenn tatsächlich zugeschnitten oder gedreht wurde.
Internet-Bildsuche
Gehört zu Tunetorch Pro. Der Weg vom Gerät hochladen bleibt frei, ebenso alle bereits gespeicherten Bilder.
Der Bild-Dialog bietet zwei Wege: vom Gerät hochladen oder im Internet suchen. Die Suche fragt parallel ab:
| Quelle | Wofür |
|---|---|
| CoverArtArchive (via MusicBrainz) | Album-Cover |
| Wikipedia / Wikimedia Commons | beides |
| MusicBrainz / Wikidata | offizielle Künstlerfotos |
Keine API-Schlüssel, keine Konfiguration. Treffer erscheinen nach Auflösung sortiert mit Quellen-Kennzeichnung; nach der Auswahl lädt der Server das Bild herunter und speichert es über den gewohnten Weg. Wie viele Vorschauen zunächst geladen werden, stellt der Admin ein (Standard 15); „Weitere laden“ reicht nach.
Bildinformationen
Zu jedem Künstler- und Personenbild lässt sich eine frei formulierte Angabe hinterlegen — etwa „ColosSaal 2026 Aschaffenburg“. Sie erscheint auf der Profilseite als dezente Bildunterschrift und beim Überfahren als Kurzinfo. Der Text lässt sich jederzeit ändern, ohne das Bild neu hochzuladen, und wandert in den Interpret-Export mit.
Biografien und Bandmitglieder
Der Biografie-Editor (Optionen-Menü ⋮ der Interpret-Profilseite → Biografie bearbeiten) ist auf die manuelle Eingabe ausgelegt. Stammdaten wie Land, Gründungs- und Auflösungsjahr, Wikipedia-Link, Kurzbeschreibung und Beschreibung pflegst du dort frei; auch eigene, selbstbenannte Punkte sind möglich.
Auch der Name des Interpreten lässt sich dort ändern — allein oder zusammen mit einer MusicBrainz-Übernahme. Trägt den neuen Namen bereits ein anderer Eintrag, bricht das Speichern mit einer Meldung ab; zusammengeführt wird hier nichts. Dafür gibt es den Metadaten-Editor, der ausdrücklich nachfragt (s. Zwei Bands, ein Name).
Beim Eintippen eines Mitglieder-Namens zeigt der Editor an, ob diese Person bereits in der Bibliothek existiert — inklusive ihrer bisherigen Bands — und verknüpft sie auf einen Klick. So bleibt eine Person auch ohne MusicBrainz eine Person über mehrere Bands hinweg, statt als Dublette neu angelegt zu werden.
MusicBrainz-Anreicherung
Gehört zu Tunetorch Pro. Biografie, Info-Punkte und Bandbesetzung von Hand zu pflegen bleibt frei — und ein bereits übernommener Stand bleibt vollständig erhalten, auch wenn ein Abo später ausläuft.
Der Knopf MB-Anreicherung ist die optionale Abkürzung. Er durchsucht MusicBrainz nach dem Interpreten; nach Auswahl eines Treffers zeigt eine editierbare Vorschau:
- Stammdaten (Typ, Land, Gegründet/Aufgelöst, Wikipedia, Wikidata)
- eine Kurzbeschreibung plus einen Wikipedia-Intro-Absatz als Beschreibung, mit CC-BY-SA-Quellenlink
- ein Bild-Auswahl-Raster mit dem offiziellen Wikidata-Foto und weiteren Bildern aus der Wikimedia-Commons-Kategorie des Künstlers
- die Bandmitglieder mit Rolle und Zeitraum
Bereits angereicherte Interpreten haben einen Aktualisieren-Knopf, der den aktuellen MusicBrainz-Stand gegen deine Datenbank vergleicht — geänderte Felder werden markiert.
Manuell gepflegte Angaben werden bei einer Übernahme nicht überschrieben. Der Schutz gilt pro einzelnem Punkt, nicht pauschal für den ganzen Datensatz.
Nach der Bestätigung werden Mitglieder als echte Personen-Datensätze angelegt und mit der Band verknüpft. Spielt dieselbe Person in mehreren Bands deiner Bibliothek, taucht sie automatisch in jeder davon auf. Ihre Detailseite zeigt Foto, Stammdaten, Beschreibung, alle Bands und — falls vorhanden — einen Link zur Solo-Karriere als Interpret.
Auf der Profilseite landet eine aufklappbare Sektion Bandmitglieder zwischen „Beliebte Titel“ und den Alben.
Titel und Alben löschen
Konten mit dem Recht Audio löschen (und Admins) merken Titel oder ganze Alben über den Eintrag Löschen im Optionen-Menü (⋮) zum Löschen vor — mit Sicherheitsabfrage.
Vorgemerkte Titel verschwinden sofort aus der Bibliothek und sind nicht mehr abspielbar, werden aber nicht sofort entfernt: Ein täglicher Wartungs-Task löscht sie erst nach einer einstellbaren Aufbewahrungsfrist (Standard 28 Tage) endgültig.
Bis dahin kann ein Admin unter Server-Einstellungen → Zum Löschen vorgemerkt die Löschung zurücknehmen oder sofort ausführen — siehe Server verwalten.