Bibliothek befüllen

Es gibt drei Wege, Musik in Tunetorch zu bekommen. Sie schließen sich nicht aus — du kannst eine bestehende Sammlung importieren und danach weiter hochladen.

WegWofürWo liegen die Dateien danach?
UploadDer Alltag. Einzelne Alben oder Ordner vom Rechner.In Tunetorchs Verwaltung (/app/data/audio).
Sammlungs-ImportDer einmalige Umzug einer bestehenden Sammlung.Kopie in Tunetorchs Verwaltung; das Original bleibt unangetastet.
Bibliothek-ScanEin Musikordner, der außerhalb bleiben soll.Am ursprünglichen Ort; Tunetorch liest nur.

Upload

Der Upload steht Konten mit dem Recht Audio hochladen offen (und natürlich Admins). Du findest ihn unter Hochladen im Profil-Menü. Dieselbe Seite trägt darunter den Knopf Datenbank importieren — den Weg, eine mitgebrachte Tunetorch-Datenbank einzulesen (s. „Export & Import"); deshalb heißt der Eintrag „Hochladen" und nicht „Audio hochladen".

  1. Dateien oder ganze Ordner per Drag & Drop in den Upload-Bereich ziehen.
  2. Tunetorch gruppiert sie in einer Album-Tabelle und liest die vorhandenen Tags aus.
  3. Metadaten in der Tabelle korrigieren — Interpret, Album-Interpret, Album, Titel, Jahr, Genre, Track- und CD-Nummer, Komponist. Ein Album-Cover lässt sich für die ganze Gruppe auf einmal setzen.
  4. Übernehmen — Tunetorch schreibt die Titel in die Datenbank.

Der Upload läuft als Sitzung: Du kannst sie schließen und später weiterbearbeiten. Die Übernahme in die Datenbank läuft im Hintergrund mit Fortschrittsanzeige — du kannst die App dabei ruhig schließen.

Wird sie doch einmal unterbrochen (etwa weil der Server neu startet), zeigt die Sitzung Unterbrochen an. Bereits übernommene Titel bleiben in der Bibliothek; der Server setzt die Übernahme von selbst fort — beim nächsten Start und danach in regelmäßigen Abständen auch im laufenden Betrieb —, und über Fortsetzen stößt du sie sofort wieder an. Doppelte Titel entstehen dabei nicht.

Metadaten-Normalisierung

Im Upload-Editor sitzt ein Schalter für die Normalisierung. Sie schreibt jedes Wort groß und entfernt Zeichen, die in Dateinamen Probleme machen (\ / : * ? " < > |). Welche Regeln für welches Feld gelten, legt der Admin unter Server-Einstellungen → Metadaten normalisieren fest — je Feld getrennt für Interpret, Album-Interpret, Titel, Album und Genre.

Dieselben Regeln nutzt später der Metadaten-Assistent, um Abweichungen in der bestehenden Bibliothek zu finden (er gehört zu Pro). Die Regeln selbst wirken immer — beim Upload greifen sie unabhängig vom Abo.

Konvertierung beim Upload

Verlustfreie Rohformate (wav, aiff) bieten beim Upload ein Dropdown an: unverändert übernehmen, nach FLAC (verlustfrei, deutlich kleiner) oder nach Opus konvertieren. FLAC-Dateien werden immer unverändert übernommen — es gibt nichts zu gewinnen.

Beim Übernehmen entfernt Tunetorch die vorhandenen Tags aus der Datei und führt die Metadaten in seiner Datenbank. Zusätzlich legt es neben jeder Originaldatei eine Metadaten-Sicherung als Textdatei ab — eine reine Rückversicherung für den Notfall.

Sammlungs-Import

Der bequemste Weg, wenn du bereits eine große, gepflegte Sammlung hast.

Hänge sie beim Einrichten read-only ein:

    volumes:
      - ./tunetorch-daten:/app/data
      - /pfad/zu/deiner/sammlung:/app/import:ro

Solange dieser Mount existiert, erscheint ganz oben in den Server-Einstellungen eine Import-Box. Ein Klick übernimmt alle gefundenen Audiodateien in Tunetorchs eigene Verwaltung: Kopie ins Datenverzeichnis, Tags bereinigt, Interpret/Album/Titel und Cover aus den Tags angelegt, Lautheit gemessen.

Eigenschaften des Imports:

Nach dem Import kannst du den Mount wieder entfernen.

Bibliothek-Scan

Soll deine Sammlung an ihrem Platz bleiben — etwa weil sie ohnehin schon von einem anderen Programm verwaltet wird —, hänge sie unter /app/musik ein (immer :ro) und lass Tunetorch sie scannen.

Der Scan erkennt neue, geänderte und verschwundene Titel. Er wird über Server-Einstellungen → Wartung & Cron-Tasks → Datenbank scannen gestartet und läuft im Hintergrund; neue Titel erscheinen ohne Neuladen der Seite.

Der Scan-Task ist standardmäßig deaktiviert — er wird nur gebraucht, wenn du wirklich einen externen Ordner eingehängt hast. Aktiviere ihn bei Bedarf im selben Bereich und wähle ein Intervall oder eine feste Uhrzeit.

Ein paar Eigenheiten:

Vom Scan in die Verwaltung übernehmen

Ein gescannter Titel liegt weiterhin als externe Datei vor. Im Metadaten-Editor kann ein Admin ihn per Klick in Tunetorchs Verwaltung übernehmen — optional gleich mit FLAC-/Opus-Konvertierung. Die Datei wird ins Datenverzeichnis kopiert und der ursprüngliche Pfad vom nächsten Scan ausgeschlossen, damit nichts doppelt auftaucht.

Unterstützte Formate

Eingelesen werden die gängigen Formate: MP3, FLAC, AAC/M4A, OGG, Opus, WAV, AIFF und WMA.

Für die Wiedergabe konvertiert Tunetorch bei Bedarf serverseitig nach Opus — welche Fassung du hörst, entscheidet deine gewählte Qualitätsstufe (siehe Wiedergabe & Audioqualität). Das Original bleibt dabei unangetastet.

Danach

Frisch importierte Titel haben oft ungleiche Schreibweisen, fehlende Cover oder falsch zugeordnete Sampler. Dafür gibt es den Metadaten-Assistenten und den Metadaten-Editor — der Assistent findet die typischen Probleme von selbst und gehört zu Pro; korrigieren lässt sich alles auch ohne ihn im Editor.

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