Häufige Fragen
Allgemein
Ist Tunetorch wirklich kostenlos?
Ja. Die selbstgehostete Plattform mit allen Kernfunktionen ist und bleibt kostenlos. Das optionale Pro-Abo hebt die Zahl der Benutzerkonten an und schaltet Komfort bei der Pflege frei — die automatische Anreicherung aus dem Internet, die Auswahl an Farbschemata, einen eigenen Server-Namen und den Umzug einer ganzen Bibliothek in einer Datei. Keine Audiofunktion hängt davon ab, und deine Musik bekommst du auch ohne Pro jederzeit wieder heraus.
Was bedeutet „selbstgehostet“?
Der Server läuft auf deiner eigenen Hardware — Raspberry Pi, NAS oder kleiner Heimserver. Deine Musik und deine Daten verlassen dein Zuhause nie.
Brauche ich technisches Wissen?
Für die Einrichtung genügt Docker. Die Installationsanleitung führt Schritt für Schritt durch den Vorgang; die Beispiel-Konfiguration lässt sich fast unverändert übernehmen.
Läuft das auf einem Raspberry Pi?
Ja — Tunetorch ist ausdrücklich dafür gebaut. Scan, Import und Export arbeiten speicherschonend und begrenzen ihre Parallelität, damit die Oberfläche auch während großer Läufe bedienbar bleibt.
Welche Daten sammelt Tunetorch?
Keine. Es gibt kein Tracking und keine Telemetrie. Nach draußen gehen nur drei optionale, von dir ausgelöste Dinge — und alle drei setzen Pro voraus: die Internet-Bildsuche, die MusicBrainz-Anreicherung und die Lizenzprüfung. Ohne Pro-Abo spricht dein Server mit niemandem. Details unter Sicherheit & Datensicherung.
Musik
Welche Formate werden unterstützt?
MP3, FLAC, AAC/M4A, OGG, Opus, WAV und AIFF. Für die Wiedergabe konvertiert Tunetorch bei Bedarf serverseitig nach Opus — je nach gewählter Qualitätsstufe. Das Original bleibt dabei unangetastet.
Wie bekomme ich meine Sammlung hinein?
Drei Wege: hochladen, eine bestehende Sammlung einmalig importieren oder einen Ordner einhängen und scannen lassen. Der Vergleich steht unter Bibliothek befüllen.
Wo wird meine Musik gespeichert?
Ausschließlich auf deinem eigenen Server — im Datenverzeichnis beziehungsweise in deinem eingehängten Musikordner. Es findet keine Übertragung in eine Cloud statt.
Verändert Tunetorch meine Dateien?
Ein eingehängter Musikordner wird immer read-only gelesen — dort passiert nichts. Beim Upload und beim Sammlungs-Import legt Tunetorch eine eigene Kopie an und entfernt daraus die Tags (die Metadaten liegen dann in der Datenbank); die Originalsammlung bleibt unberührt.
Warum sind manche Titel lauter als andere?
Das ist normal bei gewachsenen Sammlungen. Tunetorch gleicht das über die Lautheits-Normalisierung auf −12 LUFS aus — laute und leise Titel. Die Messwerte entstehen beim Upload — und fehlende holt der Server beim ersten Abspielen nach (in App, Browser und beim Casting). Wer nicht warten will, bis jeder Titel einmal an der Reihe war, lässt den Wartungs-Task „Lautheit messen“ einmal laufen; das lohnt sich vor allem bei einem eingehängten Ordner, denn beim Einlesen wird nicht gemessen.
Geräte
Funktioniert die Wiedergabe im Hintergrund?
Auf Android zuverlässig mit der nativen App — sie hält die Wiedergabe in einem Vordergrund-Dienst. Die PWA kann das ebenfalls, ist dabei aber vom Energiesparmodus des Systems abhängig; dort helfen Akku-Ausnahmen für den Browser.
Kann ich Musik offline hören?
In der nativen Android-App ja. Titel, Alben oder ganze Interpreten lassen sich dauerhaft herunterladen, dazu kommt ein automatischer Cache bereits gehörter Titel. Der Offline-Modus schaltet sich bei fehlendem Netz von selbst ein. Siehe App, PWA & Offline.
Kann ich auf meine Lautsprecher streamen?
Ja, über DLNA/UPnP — siehe Casting im Heimnetz. Casting ist standardmäßig aus und braucht eine kurze Einrichtung.
Gibt es eine iOS-App?
Keine native. Auf iOS installierst du Tunetorch als PWA über Teilen → Zum Home-Bildschirm; das setzt einen über HTTPS erreichbaren Server voraus.
Konten
Können mehrere Personen denselben Server nutzen?
Ja. Jedes Konto hat eigene Playlists, Favoriten, Einstellungen und Statistiken. Rechte werden einzeln vergeben — siehe Benutzer & Rechte.
Kann ich Musik für Kinder einschränken?
Ja. Ein Konto lässt sich als eingeschränkt markieren und sieht dann nur ausdrücklich freigegebene Musik — nach Genre, Interpret oder einzelnen Titeln. Die Freigabe pflegt ein zugeordneter Betreuer, nicht der Admin. Die Einschränkung wird vollständig serverseitig durchgesetzt.
Ich habe das Admin-Passwort vergessen.
Wenn es noch ein zweites Admin-Konto gibt, setzt du das Passwort dort neu. Andernfalls setzt du es auf dem Server selbst zurück:
docker exec -it tunetorch tt admin-reset <Benutzername>
Das Konto trägt danach wieder das voreingestellte Passwort, und beim nächsten Anmelden verlangt Tunetorch sofort ein neues. Einzelheiten unter Admin-Passwort zurücksetzen.
Betrieb
Wie sichere ich meine Daten?
Sichere regelmäßig das Datenverzeichnis (/app/data) — darin steckt alles: Datenbank,
Audiodateien, Cover, Schlüssel. Eine Anleitung steht unter
Sicherheit & Datensicherung.
Wie aktualisiere ich Tunetorch?
docker compose pull und docker compose up -d. Schema-Änderungen zieht Tunetorch beim
Start selbstständig nach; deine Daten bleiben erhalten. Steht eine solche Änderung an, legt
der Server vorher selbst eine Kopie der Datenbank an — geht dabei etwas schief, lässt sie
sich mit tt db-einspielen zurückspielen (siehe
Sicherheit & Datensicherung). Ein eigenes Backup ersetzt das
nicht: Die Kopien liegen im selben Verzeichnis und enthalten nur die Datenbank.
Ich habe einen Fehler gefunden — was nun?
Melde ihn bitte über das Kontaktformular (Rubrik Fehlermeldung), im Forum oder im Discord-Server. Hilfreich sind die Tunetorch-Version (steht im Server-Status), was du getan hast und was passiert ist. Bei Wiedergabe-Problemen kannst du zusätzlich das Debug-Protokoll als Datei anhängen.
Etwas funktioniert nicht wie erwartet.
Die häufigsten Fälle mit Ursache und Lösung stehen unter Fehlerbehebung.