Erste Schritte
Willkommen bei Tunetorch! Diese Seite bringt dich von null zur eigenen Musik-Streaming-Instanz — und zeigt dir, wo in dieser Dokumentation was steht.
Was Tunetorch ist
Tunetorch ist eine selbstgehostete Musik-Streaming-Plattform. Der Server läuft als Docker-Container auf deiner eigenen Hardware — einem Raspberry Pi, einem NAS oder einem kleinen Heimserver. Deine Musik liegt dort, und nur dort: keine Cloud, keine Telemetrie, keine Werbung, keine Drittanbieter.
Gehört wird im Browser, in der installierbaren PWA, in der nativen Android-App oder auf einem DLNA-Lautsprecher im Heimnetz.
Was du brauchst
| Hardware | Ein Gerät, das dauerhaft läuft. Ein Raspberry Pi 4/5 reicht auch für große Sammlungen. |
| Docker | Docker Engine, idealerweise mit Docker Compose. Mehr braucht es nicht — FFmpeg, Datenbank und Cache bringt das Image mit. |
| Speicherplatz | Deine Musik plus etwas Reserve für Cover, konvertierte Fassungen und die Datenbank. |
| Musik | Deine eigenen Dateien — MP3, FLAC, AAC/M4A, OGG, Opus, WAV, AIFF. |
Optional, aber empfohlen: ein Reverse-Proxy mit HTTPS. Für die installierbare PWA ist er sogar Voraussetzung, weil Service Worker nur über HTTPS laufen.
In vier Schritten startklar
- Installieren — Container mit einer
docker-compose.ymlstarten. → Installation mit Docker - Anmelden — Weboberfläche öffnen, mit dem Standard-Admin anmelden und das Passwort ändern. Tunetorch erzwingt diesen Wechsel beim ersten Login.
- Musik hineinbringen — hochladen, eine bestehende Sammlung importieren oder einen Ordner einhängen und scannen lassen. → Bibliothek befüllen
- Einrichten — Zeitzone setzen, Wartungs-Tasks aktivieren, weitere Konten anlegen. → Konfiguration · Benutzer & Rechte
Der erste Login
Nach dem Start erreichst du die Oberfläche unter http://<server-adresse>:5000.
Rufst du Tunetorch ohne TLS auf? Dann müssen in der
docker-compose.ymlTT_HTTPS: "False"undTT_TRUSTED_PROXIES: "0"gesetzt sein — sonst nimmt der Server die Anmeldung zwar an, der Browser verwirft aber die Cookies und du landest wieder auf der Anmeldeseite. Der Schnellstart enthält beide Zeilen bereits.
Beim ersten Start legt Tunetorch ein Admin-Konto an:
| Benutzername | Passwort |
|---|---|
admin | BITTE_ÄNDERE_MICH |
Der Passwortwechsel ist Pflicht. Solange das voreingestellte — und öffentlich bekannte — Passwort gesetzt ist, blockiert ein Vollbild-Hinweis die App. Erst nach der Vergabe eines eigenen Passworts lässt sich Tunetorch benutzen. Genau dieses Standard-Passwort kann später nicht erneut gesetzt werden.
Danach lohnen sich zwei Handgriffe direkt in den Server-Einstellungen:
- Zeitzone prüfen (Standard ist
Europe/Berlin) — sie bestimmt Log-Zeitstempel, Datumsangaben und die Uhrzeiten der Wartungs-Tasks. - Wartung & Cron-Tasks durchsehen. Der Datei-Scan ist standardmäßig aus und wird nur gebraucht, wenn du einen Musikordner eingehängt hast.
Wie diese Dokumentation aufgebaut ist
| Kapitel | Worum es geht |
|---|---|
| Einstieg | Diese Seite und der Funktionsüberblick. |
| Installation | Docker, Konfiguration und das Befüllen der Bibliothek. |
| Benutzung | Alles, was du als Hörer und Sammlungs-Pfleger täglich tust — von der Oberfläche bis zum Export. |
| Verwaltung | Benutzer & Rechte, Server verwalten, Sicherheit & Datensicherung. |
| Abo | Das optionale Tunetorch Pro. |
| Hilfe | Häufige Fragen und die Fehlerbehebung. |
Oben links durchsuchst du die gesamte Dokumentation; rechts steht das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Seite.
Weiter geht's
- Funktionsüberblick — was Tunetorch alles kann
- Installation mit Docker — der praktische Teil